Besichtigung Kernkraftwerk Krümmel

Einen Ausflug der besonderen Art unternahm der Fachzug Messen und Spüren von der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt aus dem Landkreis Soltau-Fallingbostel. Zugführer Hans-André Battel hatte schon länger einen Kraftwerkbesuch geplant und kürzlich war es soweit. Gemeinsam mit der Messgruppen der Ortswehr Düshorn und Munster sowie den Bereitschaftsführern Rainer Seebeck und Ulrich Baden startete die Reise vom Treffpunkt Autohof Soltau-Ost nach Geesthacht zum Kernkraftwerk Krümmel. Am Vormittag wurden die Helfer herzlich von Herrn Kedziora, der selbst als Zugführer in der Werkfeuerwehr Krümmel tätig ist, im Informationszentrum empfangen. Ausführlich wurde das Brandschutzkonzept, das Sicherheitskonzept und die Funktionsweise des Kernkraftwerkes vorgestellt. Nachdem alle Fragen der Feuerwehleute beantwortet wurden, betraten sie nach gründlicher Personenkontrolle das Werkgelände. Nach dem Mittagessen in der Kantine freuten sich nun alle Teilnehmer auf die Besichtigung des Maschinenhauses und dem Rundgang im Reaktorgebäude. Da sich nur maximal sechs Betriebsfremde gleichzeitig in den Sicherheitsbereichen aufhalten durften, wurden die Besucher in kleine Gruppen aufgeteilt. Alle mussten sich mit Overalls, Handschuhen, Schutzhelmen und Dosimetern (zur Aufzeichnung möglicher radioaktiver Strahlung) ausrüsten. Bei den Rundgängen waren die Spezialisten der Umweltbereitschaft über die Dimensionen von Rohrleitungen und Aggregaten überrascht. Am interessantesten war wohl für viele der Blick in das Brennelementelagerbecken, welches im blauen Licht ausgeleuchtet war. Dann ging es über die Monitorkontrolle, bei der auf mögliche Kontamination geprüft wurde, wieder nach draußen. Ein weiterer Höhepunkt war eine Messübung mit eigenen Messgeräten und  den Geräten vom Kernkraftwerk. Am Ende wurde noch die Werkfeuerwehr besichtigt und ein Blick in den Trainingssimulator geworfen.

Freileitung abgerissen

"Kleinbrand durch eine abgerissene Freileitung" hieß die Alarmmeldung am frühen Samstagmorgen. Eine erste Lageerkundung ergab allerdings, das die Freileitung nur herunter hing bis ca. 1m über dem Boden. So war kein direktes eingreifen nötig. Zusammen mit einem Streifenwagen der Polizei wurde die Einsatzstelle abgesichert und später an den Energieversorger übergeben.

Übungsdienst Fachzug Messen & Spüren

Zu einem gemeinsamen Übungsdienst trafen sich eine Abordnung der Feuerwehr Munster, Kameraden der Feuerwehr Düshorn im Rahmen des Fachzuges Messen & Spüren sowie die Gäste des ABC-Zuges aus Nienburg mit  ELW und dem ABC-Erkunder. Da der Landkreis eigene Erkunder ( Stationiert bei der FF Munster ) zur Zeit in Süddeutschland bei Upgradearbeiten weilt, sind im Moment die Kameraden aus Nienburg im Einsatzfall unser "Ersatzerkunder". Daher traf man sich zum ersten Erfahrungsaustausch. Nachdem man sich gegenseitig vorgestellt und die Aufstellung der einzelnen Züge jedes Landkreises präsentiert hatte, folgte noch eine kleine Übung auf einem nahe gelegen Bauerhof. Auf Grund eines tödlichen Unfall im Landkreis an einem Güllegrube in jüngster Vergangenheit, wurde dies Thema noch einmal aufgegriffen. Die Gefahren wurden erläutert, und anschließen alle zur Verfügunkstehenden Messgeräten vorgenommen, um Erfahrung zu sammeln.

Küchenbrand im Amselweg

Die Ortsfeuerwehren Düshorn und Krelingen wurden am späten Montagnachmittag gegen 17.30 Uhr zu einem Küchenbrand alarmiert. Im Amselweg war in einer Küche ein Topf mit Fett in Brand geraten. Die Bewohner verhielten sich vorbildlich und löschten das Fett mittels einer Decke und eines Feuerlöschers. Sie verwendeten kein Wasser und verursachten so auch keine Fettexplosion, die verheerende Folgen hätte haben können. Die Feuerwehr, die mit insgesamt 35 Helfern und vier Fahrzeugen vor Ort war, setzte für die Nachlöscharbeiten einen Atemschutztrupp ein. Zur Kontrolle auf Brandnester mussten Teile der  Decke entfernt werden. Der Einsatz war gegen 19:00 Uhr beendet.

Einsatzübung Düshorn & Krelingen

Am Sonntag rückten die Ortsfeuerwehren Krelingen und Düshorn um 09:45 Uhr mit 30 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen zu einem Waldbrand aus. Aus unbekannter Ursache standen rund 1400 Quadratmeter Waldfläche zwischen den beiden Ortschaften in Flammen. Durch starken Wind drohte das Feuer auf benachbarte Bereiche überzugreifen, die starke Rauchentwicklung beeinträchtigte die Sicht. Der Einsatzleiter ließ sofort vom Tanklöschfahrzeug ein Rohr zur Abriegelung vornehmen und die Wasserversorgung von zwei Unterflurhydranten aufbauen. Danach konnten weitere Rohre, teilweise unter Atemschutz, vorgenommen werden. Insgesamt waren in Spitzenzeiten bis zu sechs Strahlrohre und ein Wasserwerfer im Einsatz. Durch den massiven Wassereinsatz gelang es schnell, das Feuer zu löschen. Eine weitere Ausbreitung wurde verhindert. Glücklicherweise handelte es sich  nur um eine Übung, die die Ortsbrandmeister ausgearbeitet hatten um die Einsatzkräfte auf zukünftige Realfälle vorzubereiten und die bereits gute Zusammenarbeit zu intensivieren.

Freiwillige Feuerwehr Düshorn

Rehrweg 9
29664 Walsrode-Düshorn

Telefon: 05161 - 910226
E-Mail: info@feuerwehr-dueshorn.de

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